ls die wesentliche Aufgabe sehe ich immer wieder die Arbeit mit
Menschen. Von Hause aus Heilpraktiker habe ich lange Zeit in eigener
Praxis Leibtherapie und Gestalttherapie praktiziert und Menschen psychologisch
begleitet.
Auch die Dynamik der Gruppenarbeit hat mich schon immer fasziniert.
Bereits in den 80er Jahren luden wir
Forum International Freiburg
außergewöhnliche Gruppentherapeuten - vor
allem aus den USA - nach Europa und lernten so neue Arbeitsweisen kennen.
Später entwickelte ich selbst neue Konzepte für eine tiefgreifende
Gruppenarbeit zu den Themen Mann-Frau-Beziehung, Liebe, Empathie und Kommunikation.
In dieser Arbeit nehme ich mir immer wieder Auszeiten - Zeiten, in denen
ich die eigentliche Arbeit bezweifle und überdenke. "Worum geht es?". "Können
Menschen sich ändern?". "Und wenn ja, wozu?". Und: "Warum sollte ausgerechnet ich
einen anderen begleiten?".
Arbeit mit Gruppen
I
ch bin im Lauf der Jahre zu der Überzeugung gelangt, dass das eigentlich Heilende in der
Therapie vor allem im Begegnen zweier Menschen geschieht. Beide gewinnen in dieser
Begegnung - und warum sollte hier einer von beiden dem anderen etwas zahlen?
So entstand ein neues Konzept für Gruppen. In diesen Gruppen werden die Grundvoraussetzungen
für eine heilsame Begegnung trainiert und dieses Begegnen dann zwischen Menschen "wie du und ich"
arrangiert. Diese Arbeit ist sehr erfolgreich - im Sinne von "heilend".
Die Männerarbeit
M
ein Wunsch, eine noch handfestere und nachhaltigere Arbeit anzubieten,
schlägt sich in der Männerarbeit nieder. Seit 6 Jahren leite ich wöchentliche
Männergruppen und Wochenenden für Männer - als Antwort auf
die Emanzipationsbewegung der Frau mit dem Ziel eines "Ausgangs aus der
selbstverschuldeten Unmündigkeit".
Pädagogische Umsetzung
I
n den letzten beiden Jahren war ich mit der SAT-Arbeit
beschäftigt - sowohl als Organisator eines größeren Kongresses als auch in eigener
Ausbildung.
Im Rahmen dieser Ausbildung entstand in mir der Wunsch, noch einen Schritt
weiter zu gehen und im Sinne von
Claudio Naranjo die Erkenntnisse der Humanistischen Psychologie in die
pädagogische Praxis umzusetzen. So ist mein neuestes Projekt die Gründung einer
Kindertagesstätte "Karfunkel" - zusammen mit meiner Partnerin
Isabel Stolte.